Traubenwickler

Wer frisst da meinen Wein?

Mister Sebastian Sebastian Zaiß
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Der Traubenwickler 

kommt in meist zwei Generationen vor. Die erste wird als Heuwurm bezeichnet, weil die kleinen Raupen die Gescheine zur Zeit der Heuernte zusammenspinnen. Später kommt der Sauerwurm. Der heisst deshalb so, weil er die reifenden Trauben sauer machen kann, also für Essigfäule oder andere Fäulnis sorgen kann.
Ganz selten in ganz warmen Jahren kann sich der Süßwurm als dritte Generation entwickeln. Es gibt zwei Arten: der einbindige Traubenwickler und der bekreuzte Traubenwickler.
In 2017 ist ein massenhaftes Auftreten zu beobachten. Durch gezielten Pflanzenschutz und mittels der Verwirrmethode mit sog. Pheromonampullen lässt sich dieser Schädling aber gut in Schach halten.